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Clark Darlton - Walter Ernsting



Clark Darlton (1920 - 2005), mit bürgerlichem Namen Walter Ernsting, ist neben K. H. Scheer der zweite Gründer der "Perry Rhodan-Serie". Im Herbst 1960 wurden Scheer und Darlton vom dama- ligen Moewig-Cheflektor Kurt Bernhardt zusammengespannt, um diese Serie auszuarbeiten.

Darlton selbst hatte seit 1955 serienunabhängige SF-Romane geschrieben und war auch als Über- setzer, Redakteur und Herausgeber tätig.

Seinen ersten Roman "UFO am Nachthimmel brachte er unter einem Trick in der Utopia Großband-Reihe des Pabel Verlags unter, denn er bot als "Agent" diesen Roman dem Verlag an und gab an, dass er den vom Autor Clark Darlton verfassten Roman selbst aus dem Englischen übersetzt habe.

1955 gründete er auch den "Science Fiction Club Deutschland" und gilt deswegen als Vater des or- ganisierten deutschen Science Fiction Fandoms.

Im SF-Bereich publizierte er meistens als Clark Darlton, zwei Romane erschienen unter dem Pseudonym Fred McPatterson. Unter seinem bürgerlichen Namen Walter Ernsting verfasste er drei SF-Trilogien für Jugendliche sowie den Roman "Der Tag, an dem die Götter starben", in dem er Autobiografisches und Motive der von seinem Freund Erich von Däniken populär gemachten Prä-Astronautik zu einem spannenden SF-Garn verwob.

Populär bei den Fans wurden auch die Zeitreiseromane "Die Zeit ist gegen uns" und "Raum ohne Zeit", der Reinkarnationsroman "Das Leben endet nie" (später zu "Der Sprung ins Jenseits" überarbeitet), die Trilogien "Der galaktische Krieg" und die "Holocaust-Trilogie", die er zusammen mit Robert Artner alias Ulf Miehe verfasste, sowie die 4 "Starlight-Bände" und die humorvolle "Hurricane-Serie" (11 Bände).

Perry Rhodan war für Darlton eine Herzensangelegenheit, die er bei vielen SF-Conventions in aller Welt propagierte und verteidigte. Besonders nahm er sich der Figur des außerirdischen Multimu- tanten Gucky an.